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Time to say goodbye: CHG verabschiedet Schulleiterin Doris Mause

22 August 2015
 August 22, 2015

Als Doris Mause im Frühjahr 2009 als erste Frau Leiterin des Carl-Humann-Gymnasiums wurde, brachte sie mit neuen Ideen und offensichtlichem Tatendrang sogleich frischen Wind in die traditionsreiche Schule. Insofern waren viele Schüler, Lehrer und Eltern überrascht, als sie im Juni kurzfristig ankündigte, dass sie nach den Sommerferien, gerade mal gut sechs Jahre nach ihrem Amtsantritt, das Gymnasium bereits wieder verlassen werde.
„Ihre Qualitäten blieben auch der Bezirksregierung nicht verborgen“, stellte Stefan Uhlmann, derzeitig kommissarischer Schulleiter, fest, als er seine ehemalige Chefin am Mittwoch, 19. August 2015, bei einer Feierstunde in der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung in Essen-Steele offiziell verabschiedete.
Doris Mause, die zu Beginn des Schuljahres 2015/16 als Dezernentin zur Schulaufsicht nach Düsseldorf wechselte, zeigte sich gerührt von den vielen netten Worten durch Vertreter der Lehrer-, Schüler- und Elternschaft sowie des Ehemaligenvereins des CHG. Als roter Faden zog sich durch alle Redebeiträge die Erkenntnis, dass Mause zwar nur eine relativ kurze Zeit das Steeler Gymnasium geleitet hat, der Schule jedoch mit der Allegro-Musikklasse, der neuen MINT-Klasse, der Aufnahme von Seiteneinsteigern, dem Gesundheits- und Medienkonzept sowie unzähligen weiteren Neuerungen ein umfangreiches Vermächtnis hinterlässt. Somit war es nur folgerichtig, dass Bürgermeister Britz, stellvertretend für die Stadt Essen als Schulträger, Frau Mause wünschte, dass sie im Herzen Lehrerin bleiben und die Probleme und Bedürfnisse des schulischen Alltags im Blick behalten möge.
Das Rahmenprogramm der Veranstaltung, durch die eine Schülerin und ein Schüler des Abiturjahrgangs Q2 (12) führten, präsentierte einen Querschnitt der Arbeit und des Könnens aller Altersstufen des Gymnasiums. Neben beeindruckenden Gesangsdarbietungen einer Abiturientin des Jahres 2013 und eines Schülers der Q2 gab es auch zwei kleine Theateraufführungen, bei denen Jugendliche der Klassen 6 und 7 („Eine Form von Tonnenfieber“) bzw. 8-10 („Romeo und Julia – leicht gekürzt“) zeigten, was sie im Unterricht des vergangenen Schuljahres und im Rahmen der Projekttage auf die Beine gestellt hatten.
„Nach diesem Nachmittag werde ich morgen in der Bezirksregierung erst mal allen erzählen, wie schön es in der Schule ist“, scherzte Doris Mause, bevor sie sich bei einem abschließenden Empfang mit einem lachenden und einem weinenden Auge persönlich von ihren ehemaligen Kollegen, Schülern und Mitstreitern verabschiedete.

Text: N. Schloemer

Fotos: Florian B. und St. Uhlmann

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