Carl-Humann-Gymnasium Essen 0201 85689 30

sekretariat@carl-humann.de

Pink Floyds "The Wall" mit Humann-Bands

28 Juni 2013
 Juni 28, 2013

Schüler und Ehemalige des CHG reißen die Mauer nieder.
moodbild_TheWall_21613-(11)
Wenn Roger Waters im Herbst 2013 wieder mit The Wall durch Deutschland tourt, muss er sich warm anziehen. Die Aufführung, die Schüler und Ehemalige des Carl-Humann-Gymnasiums am vergangenen Wochenende (21. und 22. Juni, jeweils um 19 Uhr) im Steeler Stadtgarten auf die Bühne brachten, konnte es an Qualität und Power problemlos mit dem Original aufnehmen.
Fast zwei Jahre Vorbereitung lagen hinter den Akteuren, bis die ehrgeizige Idee, die legendäre Rockoper aus dem Jahr 1979 als Schulprojekt aufzuführen, in die Tat umgesetzt werden konnte. Robert Schiefer, Ex-Schüler, Vorsitzender des Vereins Musik am CHG sowie Initiator und Organisator von The Wall, konnte viele Profis aus der Musik- und Medienbranche gewinnen, die wie er verrückt genug waren, an den Erfolg der Rockoper gespielt von Schülern zu glauben. Hagen Grohe (Sänger von Joe Perry-Aerosmith), Dennis Hormes (Gitarrist von Mark Terenzi) und andere halfen nicht nur bei der Vorbereitung, sondern standen auch an beiden oder einem der beiden Abende mit auf der Bühne. Finanzielle Unterstützung und tatkräftige Hilfe erhielten die jungen Musiker außerdem durch die Steeler Bürgerschaft e.V., die als Veranstalter und Sponsor fungierte und dafür sorgte, dass die Zuschauer The Wall bei freiem Eintritt genießen konnten.
Wer sich am Freitag oder Samstag trotz gelegentlicher Schauer auf den Weg in den Stadtgarten gemacht hatte, wurde durch die gigantische Bühnenshow für das mäßige Wetter mehr als entschädigt. In rund drei Stunden (inklusive einer halbstündigen Pause) spielten Mitglieder der Schulbands, der Kinderchor der Klassen 5-7 sowie die vielen Gäste die komplette Rockoper in wechselnder Besetzung. Untermalt wurde die Show durch eine perfekt abgestimmte Technik bestehend aus Licht- und Nebeleffekten sowie Videoprojektionen auf Leinwänden links und rechts der Bühne. Die eingeblendeten Filme und Bilder waren dabei jeweils auf das Musikstück abgestimmt und entsprachen z.T. der Originalbühnenshow von Pink Floyd. Es gab jedoch auch Eigenkreationen, wie z.B. eine Mauer mit dem Slogan CHG – We don’t need no education! oder einen Kurzfilm, der bereits ein Jahr zuvor mit Mitgliedern der Theatergruppe des CHG im großen Stil im Hyatt Hotel in Düsseldorf aufgenommen worden war.
Höhepunkte der Show waren vor der Pause der Klassiker Another brick in the wall, part 2, bei dem neben den Instrumentalisten der Kinderchor seinen großen Auftritt hatte, sowie das gigantische Finale, das mit seiner Kraft im wahrsten Sinne des Wortes dazu geeignet war, die Mauer einzureißen.
Die Menge der Zugaben, die das begeisterte Publikum forderte, spiegelte die Anerkennung der grandiosen Inszenierung deutlich wider.

(Text: Nina Schloemer, OStR‘)

Comments are closed.