Schüleraustausch zwischen dem CHG und der IES Brianda de Mendoza geht in die 3. Runde

Vom 24. bis 28. November 2025 fand zum wiederholten Male ein Schüleraustausch zwischen der IES Brianda de Mendoza in Spanien und dem Carl-Humann-Gymnasium im Rahmen des Erasmus+-Programms statt. Der Gegenbesuch der spanischen Gruppe in Essen folgte vom 23. bis 27. März 2026. Beide Begegnungen verbanden interkulturellen Austausch mit gemeinsamer historischer Projektarbeit und boten den teilnehmenden Schüler:innen zahlreiche neue Erfahrungen und Eindrücke.

Während des Aufenthalts in Spanien erhielten die deutschen Schülerinnen und Schüler durch die Teilnahme am Unterricht authentische Einblicke in den spanischen Schulalltag. Gemeinsame Workshops, Schulführungen und Gespräche förderten den interkulturellen Austausch und ermöglichten es den Jugendlichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Kulturen kennenzulernen. Stadtführungen durch Guadalajara sowie ein Ausflug nach Alcalá de Henares machten die Geschichte und Kultur der Region unmittelbar erfahrbar. Besonders der Besuch des Cervantes-Hauses und des Archäologischen Museums bot spannende Einblicke in die spanische Literatur und Geschichte. Ein weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Ausflug nach Madrid mit dem Besuch des Museo Reina Sofía.

Im Mittelpunkt des Erasmus+-Projekts stand die Auseinandersetzung mit bedeutenden historischen Persönlichkeiten aus Guadalajara und Alcalá de Henares. In internationalen Teams recherchierten die Schüler:innen zu Biografien, historischen Zusammenhängen und Erinnerungskultur. Dabei beschäftigten sie sich nicht nur mit historischen Fakten, sondern auch mit der Frage, warum bestimmte Persönlichkeiten bis heute erinnert werden und welche Bedeutung sie für das kollektive Gedächtnis ihrer Städte besitzen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit bereiteten die Jugendlichen kreativ in Form kurzer digitaler Videobeiträge auf.

Der Gegenbesuch der spanischen Gruppe in Essen knüpfte inhaltlich an diese Arbeit an und verlagerte den Schwerpunkt auf die Industrie- und Stadtgeschichte des Ruhrgebiets. Gemeinsam erkundeten die deutschen und spanischen Schüler:innen bedeutende Orte der Essener Geschichte und setzten sich insbesondere mit der Rolle der Familie Krupp für die industrielle, soziale und städtebauliche Entwicklung der Region auseinander. Besuche der Villa Hügel und der Zeche Zollverein ermöglichten den Jugendlichen einen anschaulichen Zugang zur deutschen Industriekultur und zeigten eindrucksvoll, wie eng Geschichte, Wirtschaft und Stadtentwicklung miteinander verbunden sind.

Auch während des Aufenthalts in Essen arbeiteten die Jugendlichen in internationalen Gruppen zusammen und tauschten sich über unterschiedliche historische Perspektiven und Erinnerungskulturen aus. Gemeinsame Aktivitäten, Projektphasen und Freizeitprogramme stärkten dabei nicht nur die Zusammenarbeit, sondern auch die persönlichen Kontakte zwischen den Teilnehmenden.

Der Austausch hat erneut gezeigt, wie wertvoll internationale Begegnungen für Offenheit, gegenseitiges Verständnis und europäische Zusammenarbeit sind. Beide Begegnungen ermöglichten den Schüler:innen nicht nur neue Einblicke in Geschichte und Kultur, sondern auch zahlreiche persönliche Erfahrungen, die weit über den Unterricht hinausreichen.

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