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4 Februar 2021
 Februar 4, 2021

Begabtenwoche in der katholischen Akademie „Die Wolfsburg“

Jedes Jahr veranstaltet das Bundesministerium für Schule und Bildung des Landes NRW zusammen mit dem Initiativpartner „Die Wolfsburg“ die so genannten „LernFerien NRW – Begabung fördern“, ein individuelles Förderungsprogramm für besonders leistungsstarke Schüler/innen der Qualifikationsphase 1 und 2 aus ganz Nordrhein-Westfalen.  Jede Schule darf pro Standort eine Schülerin oder einen Schüler für diese „Begabtenwoche“ anmelden und so wurde ich von meiner Religionslehrerin Frau Dr. Felbecker und unserem Oberstufenkoordinator Herrn Dr. Mantel für die Veranstaltung in den Herbstferien 2019 auserkoren. Wie es war und was man sich überhaupt unter „LernFerien“, „Begabtenwoche“ oder wie man es sonst nennen möchte, vorstellen kann, erfahren Sie hier.

Zuerst war ich mir selbst ungewiss darüber, was ich erwarten kann. Auf der einen Seite schienen mir die Programmpunkte äußerst verlockend; auf der anderen Seite hatte ich natürlich Bedenken: Was wird man von mir erwarten? Wie werden die Stimmung und die Leute sein? Abertausende Fragen bauten sich auf, schufen aber keineswegs Unruhe oder Sonstiges, sondern vielmehr Neugierde und immense Vorfreude auf die kommende Woche.  Das schönste hieran: Alle, wirklich alle möglichen Erwartungen wurden ums vielfache übertroffen!

Vom ersten Kontakte Knüpfen, über die Unterkunft und die Betreuer bis hin zum Programm hat alles gepasst. Man betrat die Wolfsburg mit einem Schmunzeln und kam nach einer Woche mit strahlend heiterem Gesicht wieder heraus.

Das Team der Wolfsburg wusste einfach, wie es geht:

Am ersten Tag wurde im Akademiewald fleißig gesportelt, ganz nach dem Motto „Mens sana in corpore sano“ (Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper) und „Sport verbindet“.  Abends gab es Präsentationen und Gespräche mit geladenen Gästen zu Verantwortung, Umwelt, Politik und Wirtschaft im Hause: Simone Schubert, Projektleiterin der Klimametropole Ruhr 2022, machte den Start mit der Fragestellung: „Welche Initiativen braucht das Ruhrgebiet?“, gefolgt von Prof. Dr. Alexander Lohner von Misereor und Sebastian Neugebauer von der Projektgruppe Umwelt und Ressourcen des Bistums Essen mit der Fragestellung: „Wie engagieren sich Christen für die Nachhaltigkeit?“ am zweiten Abend. Tagsüber waren wir meist außer Haus. Morgens vom Bus abgeholt verbrachten wir einen Tag in der E.ON Zentrale bei dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Johannes Teyssen unter der Fragestellung: „Wie stellt sich E.ON als Konzern neu auf, was ist die gesellschaftliche Verantwortung?“,  einen anderen in der Hochschule Düsseldorf in einem Gespräch mit Prof. Dr. Mario Adam zu: „Nachhaltigkeit und Energie neu entdecken“ – hier bauten wir eigene Solarzellen – und zum Schluss einen Tag im Wasserstoffzentrum Herten zu: „Wasserstoff – die Energieform der Zukunft?“.

Langeweile? – Kannten wir nicht; auch in der Wolfsburg fand das Team, bestehend aus Dr. Matthias Keidel, Jacky und Jenny, immer einen Weg uns auf Trab zu halten. In der Schreibwerkstatt ließen wir zu Bach und Beethoven unserer Kreativität freien Lauf, in Gesprächen kritisierten und debattierten wir endlos lang. Doch auch der Spaß kam nie zu kurz; ob beim Kuchen-Verschlingen während unserer täglichen „Tea Time“ oder abends in der Taverne bei einer Runde Billard, Kicker, Tischtennis und einer von uns spontan gestalteten Geburtstagsfete – es gab immer viel zu lachen!

 

Fazit? Diese Woche war inspirierend und informierend ohne Ende, wird mir ein Leben lang in Erinnerung bleiben und ich bin sowohl der Wolfsburg als auch dem Carl-Humann-Gymnasium unendlich dankbar für diese tolle Erfahrung!

Text und Fotos: Laura A., Q2

 

 

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