Kitokolo

Liebe Schulgemeinde,

schon seit 2009 unterstützt das CHG ein Schul- und Ausbildungsprojekt in dem Dorf Kitokolo in Uganda. Seit der Corona- Pandemie hat dieses Projekt mit ganz erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen.

In Uganda sind die Schulen schon seit mehr als einem Jahr ganz oder teilweise geschlossen. Und leider können auch die meisten öffentlichen Schulen dort keinen digitalen Unterricht anbieten, es fehlt sowohl den Schulen als auch den Kindern und Jugendlichen an der nötigen Ausrüstung.

Auch Kitokolo ist von den Schulschließungen betroffen, die Primary School (Grundschule) ist geschlossen, nur die Abschlussklassen dürfen ihre Prüfungen machen. Zum Glück ist die Berufsschule weiterhin geöffnet. Die Lehrerinnen und Lehrer versuchen alles, um die Schülerinnen und Schüler, die ja z.T. sehr weit verstreut wohnen, zu besuchen, sie zu unterstützen und mit Lernmaterial zu versorgen –

in Anbetracht der oft schlechten Wege und weiten Entfernungen eine immense Herausforderung. Es besteht die Gefahr, dass Lehrkräfte wegen dieser Belastung und der Lohneinbußen, die sie durch die Krise hinnehmen müssen, dem Projekt verloren gehen, da sie sich anderweitig ihren Lebensunterhalt verdienen müssen.

Aber es gibt auch Lichtblicke. Im Oktober wurden im Rahmen einer Impfaktion einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft. Und noch immer arbeiten Lehrerinnen und Lehrer mit unermüdlichem Einsatz daran, Schulmaterialien für die Schülerinnen und Schüler zusammenzustellen.

Unsere Unterstützung wird also auch weiterhin benötigt und hoffentlich im nächsten Jahr wieder im gewohnten Umfang möglich sein.

Claudia Gheno

Wenn Sie das Projekt unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an mich: E-Mail dine[at]web.de

 

 

„Ugandas Schulen sind wegen der Corona-Pandemie schon seit seit über einem Jahr ganz oder teilweise geschlossen (den Vereinten Nationen zufolge die längste Unterbrechung aller Länder rund um den Globus). Und im Gegensatz zu anderen Teilen der Welt, wo der Unterricht Online weiterging, konnten die meisten öffentlichen Schulen in diesem ostafrikanischen Staat kein digitales Lernen anbieten.

Genauso sieht es in Kitokolo aus. Momentan ist die Kizibawo Primary School immer noch geschlossen. Nur die Abschlussklassen haben ihre Abschlussprüfungen. Glücklicherweise darf die Berufsschule weiterhin ihren Unterricht durchführen. Umso wichtiger ist es, dass die Schülerinnen und Schüler, die alle keinen Online Unterricht erhalten, von dem Personal in Kitokolo besucht und unterstützt werden und ihr Lehrmaterial mitgebracht bekommen. Und hier tut sich eine weitere Herausforderung auf… je mehr Lohneinbußen die Lehrerinnen und Lehrer sowie weiteres Schulpersonal durch die Krise haben, desto mehr besteht die Gefahr, dass einige über kurz oder lang aus dem Projekt weggehen, um sich anderweitig ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Trotz der für die Schülerinnen und Schüler schwierigen Zeit gibt es aber auch Lichtblicke. So gab es im Oktober in Kitokolo eine Impfaktion, bei der einige Mitarbeiter immunisiert wurden. Und die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten mit Hochdruck daran, Schulmaterialien für die Schülerinnen und Schüler zusammen zu stellen, die ihnen nach Hause gebracht werden.“

 

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Erster Advent: Gekrönte Häupter

Auch in diesem Jahr wollen wir in Freundschaft zwischen Ost und West zu jedem Adventssonntag einen Impuls setzen und zum Nachdenken anregen. Beteiligt an diesen