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29 März 2021
 März 29, 2021

Wie sieht die Welt morgen aus? Was können wir ändern, wie können wir Verantwortung übernehmen – für mehr Gerechtigkeit, für den Schutz der Natur? Diese Fragen haben den Kurs Katholische Religionslehre der Q1 beschäftigt. „Es geht anders!“ so lautet die Antwort des Hilfswerkes Misereor, das den Blick in diesem Frühjahr auf Bolivien lenkt.

Besuch aus Bolivien war diesmal nicht möglich, doch der Kurs konnte Padre Fabio Garbari in San Ignacio de Moxos per Zoom dennoch begegnen. Aus Aachen kamen zwei Dolmetscherinnen hinzu und so folgte einem anschaulichen Vortrag mit Kurzfilm und Fotos ein angeregter Austausch. Padre Fabio und seine Kirche setzen sich für die Rechte der indigenen Völker ein, denen immer mehr – auch von Europa aus – die Lebensgrundlage entzogen wird, und dieser Einsatz bedeutet oft Widerstand: gegen Waldrodung für Soja-Monokulturen, gegen den Bau eines riesigen Wasserkraftwerkes, für den große Flächen überflutet werden, gegen Landnahme, gegen alle staatlichen Versuche, die Kultur der Indigenen einzuebnen. Von Misereor geförderte Projekte unterstützen dagegen Autonomiebestrebungen und versuchen, den indigenen Völkern eine Stimme zu geben – im Bewusstsein ihrer reichen Kultur und ihres Verhältnisses zur Natur, das auch für uns ein Denkanstoß sein kann.

Text und Bilder: Felbecker

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