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12 Mai 2022
 Mai 12, 2022

Die Volleyball-Teams des Carl-Humann-Gymnasiums kehrten gleich mit zwei Medaillen vom Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia zurück. Die Jungen schafften in der Wettkampfklasse II den Sprung ins Finale und verpassten dort gegen das Berliner Volleyball-Internat nur knapp die Sensation. Nicht weniger spektakulär ist die Bronzemedaille der WK III-Mädchen, die als erstes CHG-Team überhaupt eine Medaille für den weiblichen Nachwuchs errangen.

Die Jungs startetet in einer Vierergruppe zunächst ohne Probleme gegen die Vertretungen von Bremen und dem Saarland und waren jeweils mit 2:0 erfolgreich. Im Spiel um den Gruppensieg und den damit verbundenen direkten Einzug ins Viertelfinale setzten sich die Essener am Ende auch sicher gegen die Vertretung aus Sachsen durch. Im Viertelfinale warteten dann Thüringen auf die Essener Volleyballer, doch gegen den Essener Druck waren die Ostdeutschen am Ende machtlos.

Im Halbfinale gegen die Main-Taunus-Schule Hofheim (Hessen) brauchten die Humänner bis Mitte des ersten Satzes um sich vom Kontrahenten abzusetzen. Aus einer sicheren Annahme waren die CHG-Angreifer von den Hessen dann aber auf Dauer nicht zu verteidigen. Mit der sicheren Silbermedaille in der Tasche strateten die Essener dann im Finale gegen den großen Turnierfavoriten aus der Hauptstadt, der immerhin drei Nationalspieler aufbot.

Im ersten Durchgang war der Respekt der Essener noch etwas zu groß, so dass dieser mit 25:17 an die Hauptstädter ging. Im zweiten Spielabschnitt erhöhte die NRW-Sechs dann den Durck im Aufschlag und agierte auch im Angriff mutiger. Über eine zwischenzeitliche 16:12-Führung erspielten sich die Humänner beim Stand von 24:23 immerhin einen Satzball zum Ausgleich, der jedoch ungenutzt blieb. In der Folge wehrten die CHG-Schüler ihrerseits noch zwei Berliner Matchbälle ab, mussten sich dann aber am Ende mit 26:28 denkbar knapp geschlagen geben.

Die CHG-Mädchen gewannen in ihrem ersten Gruppenspiel knapp mit 2:0 gegen Hamburg und legten dann unmittelbar einen 2:1-Erfolg über Sachsen nach. Damit zogen die Essenerinnen in der Dreiergruppe ebenfalls als Gruppensieger direkt in die Runde der letzten acht ein. Dort hatten die Humann-Schülerinnen dann etwas Losglück und zogen mit dem Gymnasium aus Halle (Sachsen-Anhalt) eine machbare Aufgabe, die sie in zwei Durchgängen lösten. Im Halbfinale spielten die Essenerinnen dann gegen den Favoriten und späteren Bundessiger aus Berlin. Nach langem Kampf und drei knappen Sätzen unterlagen die Humann-Spielerinnen knapp mit 1:2 und verpassten somit die Sensation nur hauchdünn-

Im Spiel um Platz drei gegen das Elly-Heuss-Gymnasium aus Wiesbaden kam den Essenerinnen dann wieder die Außenseiterrolle zu. Demensprechend legten die Hessen los und gewannen den ersten Durchgang mit 25:18. Die CHG-Schülerinnen ließen sich davon und auch von einem schwachen Start in den zweiten Durchgang nicht beirren und holten mit viel Druck im Aufschlag Punkt für Punkt auf. Während die Hessinnen nervöser wurden und sich mehr Fehler leisteten, spielte das Humann-Team konzentriert weiter und kam zum Ausgleich. Nach einem 1:6-Start sprach dann nicht mehr viel für eine Medaille für das Humann-Team, doch wieder kämpften sich die Essenerinnen heran und erzielten beim Stand von 9:9 fünf Punkte in Serie, die am Ende zum viel umjubelten Sieg langten.

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