Giving Europe a soul

Im letzten Oktober waren Oberstufenschülerinnen und -schüler im Rahmen von Erasmus+ zum Workcamp in Lipova, jetzt kam die rumänische Partnergruppe Step-in zu uns nach Essen. Zu Beginn hatten wir einen gemeinsamen Workshop von SocioMovens, der Dachorganisation von Step-in, deren Motto lautet „Giving Europe a soul“. Das Ziel ist, durch soziale Aktionen in verschiedenen Ländern zu einem gerechteren und vereinteren Europa beizutragen. Das passt sehr gut zum Erasmus+-Konzept unserer Schule! So fragte der Referent uns, was Europa für uns persönlich bedeutet, inwieweit wir uns mit Europa identifizieren und an welchen Stellen wir im Sinne des europäischen Gedankens handeln können. Wir erfuhren auch, mit welchen Aktionen Step-in in Lipova versucht, das Ziel umzusetzen, beispielsweise durch den Versuch, Kindern sehr armer Familien eine gefüllte Schultasche zu finanzieren.

„Giving Europe a soul“ stand dementsprechend als Titel über unserer Projektwoche. Gemeinsam backten wir Kuchen für den Besuch in der Tages- und Kurzzeitpflege der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung. Dort dekorierten wir den Saal, bastelten und spielten mit den Senioren, bewirteten sie mit Kaffee und dem selbst gebackenen Kuchen und sorgten für ein musikalisches Programm. Eine rumänische Schülerin sang ein traditionelles rumänisches Lied, begleitet von einem deutschen Schüler am E-Piano. Dass die rumänischen Jugendlichen kein Deutsch sprachen, war dabei kein Problem, denn freundliche Gesichter und helfende Hände sorgten auch ohne Worte für viel Freude.

An einem anderen Tag besuchten wir das Franz-Sales-Haus und begleiteten die Kinder der Förderschule in verschiedene AGs. Die einen tanzten in der Sporthalle mit ihnen zu Musik, andere fanden sich zu einem eindrucksvollen Schlagzeug-Konzert zusammen. In der dritten AG gingen je ein Jugendlicher und ein Kind zusammen in den kleinen Wald auf dem Gelände, um Naturmaterialien für ein Legebild zu sammeln. Dabei konnte man anrührende Begegnungen beobachten: So nahm ein kleines geistig behindertes Mädchen einen rumänischen Jungen an die Hand und Hand in Hand kehrten sie auch mit ihren Fundstücken in den Klassenraum zurück, wo in gemeinsamer Arbeit ein schönes Kunstwerk entstand. Da wurde das Motto der Woche schon spürbar.

Daneben gab es natürlich auch Kultur wie eine Führung durch den Kölner Dom und das Bergbaumuseum und Freizeitaktivitäten wie Billard und Minigolf. Die Verständigung auf Englisch klappte gut, wurde aber erleichtert durch den begleitenden Kaplan, der gut Deutsch, und eine unserer Schülerinnen, die gut Rumänisch spricht. Zum Abschluss stellte die deutsch-rumänische Gruppe ihre Erlebnisse in einer Bildershow im Gottesdienst in St. Laurentius vor und erhielt Applaus. Nach dem letzten Abend mit Buffet und Bildern hieß es Abschied nehmen – aber weitere Begegnungen sind schon geplant.

(S. Felbecker)

ERASMUS+ in Irland

Im Rahmen unseres Erasmus+-Programms hatten wir die besondere Gelegenheit, unsere neue Partnerschule, die Scoil Mhuire in Monaghan, zu besuchen, und schon bei unserer Ankunft wurde

Workshop „Die Masche der Loverboys“

Ein besonderer Präventionsworkshop für Schülerinnen des 9. Jahrgangs der katholischen Religionskurse fand vergangenen Dienstag an unserer Schule statt – organisiert von Frau Breer und Herrn