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Ich schreibe meine Geschichte

20 Januar 2012
 Januar 20, 2012

Seit Anfang November beschäftigten wir – die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses GK1- uns mit dem Thema Privat-Codes. Daraus entwickelte sich ein Projekt zur Gestaltung der Litfasssäule auf unserem Schulhof.

Zu Beginn bildeten sich einzelne Expertengruppen, die verschiedene Ideen entwickelten.
Es entstand beispielsweise eine Säule zum Thema „Schule“, eine „Matrix-Säule“ (in Anlehnung an den bekannten Film) und eine Säule, die die Idee des Strichcodes auffasste. Im Laufe mehrerer Wochen überlegten wir uns Kombinationen und Kreationen, bei denen wir Pro und Contra ab wägten und die jeweiligen Besonderheiten diskutierten. Dabei hatte die Integration des Strichcodes beim gesamten Kurs Zuspruch gefunden, musste aber noch überdacht werden.

Schlussendlich entstand folgende Idee:

In dem Bild des Fineliners – dem Klassiker der schulischen Schreibgeräte – fanden wir die Anregung zur Integration des Strichcodes, da er diesen erkennbar zeigt. Des Weiteren konnten wir die Gegebenheiten von handelsüblichen und stereotypen Finelinern sehr gut mit dem ursprünglichen Projekt des Privat-Codes verbinden. Der Stift wurde zu unserem persönlichen Stellvertreter. Wir deuteten die Artikelnummern um und ersetzten sie durch unsere individuellen Personalausweisnummern, unsere Initialen und unsere Geburtsdaten.

Aber was hat das alles mit dem Titel „Ich schreibe meine Geschichte“ zu tun?

 An der Stelle des Strichcodes auf den Finelinern brachte der Kurs eine Banderole mit Lebensläufen an. Hierbei handelt es sich um fiktive und dennoch  persönliche Geschichten von uns Schülerinnen und Schülern lange Zeit noch nach dem Abitur.

Unsere Geschichten bringen unsere Befürchtungen, unsere Wünsche, unsere Zweifel in Form sehr subjektiver Privatcodes zum Ausdruck.

Allerdings stellte sich die Umsetzung als nicht immer einfach dar.

…und so begann sie:

Nachdem wir die Säule (mehr oder weniger) präzise ausgemessen hatten, zeichneten wir die Stifte und markanten Punkte mit Schablonen auf die Säule. Daraufhin teilten wir die Positionierung unserer Stifte ein und beschlossen eine harmonische Abfolge der 24 verschiedenen Farben – von Grundfarben über Mischfarben bis hin zu Neonfarben war alles dabei. Bis auf einen kleinen Aussetzer (alles Gute an Jonathans Schuh) ging die Gestaltung der Stifte erfolgreich zu Ende und es schloss sich die Umsetzung der Spitzen, Deckel und typischen weißen Linien an. Abschließend haben wir die Banderole auf den gemalten Finelinern platziert und dort unsere Texte aufgeklebt.

Unsere Gestaltung der Litfasssäule ist sogleich von anderen Mitschülerinnen und Mitschülern bestaunt worden.

Fazit:
Eine interessante, spannende, aber auch nervenaufreibende Geschichte kommt mit diesem Bericht zu ihrem Ende.

 

Von Max B. und Henry S.

 

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