Fortbildung in Brüssel: Europa hautnah erleben

Am Wochenende vom 6. bis 8. März 2026 nahmen 22 Kolleginnen und Kollegen unserer Schule an einer Fortbildung in Brüssel teil. Ziel der Veranstaltung war es, Europa politisch, historisch und institutionell noch besser zu verstehen und Impulse für die europäische Bildungsarbeit an unserer Schule mitzunehmen. Die Fortbildung wurde von der Europäischen Akademie Nordrhein-Westfalen organisiert und stand unter dem Thema „Die EU in Anbetracht externer Bedrohungen – Zwischen Klimawandel, Krieg und Cybersicherheit“.

Bereits am Freitagnachmittag begann das Programm mit einer Einführung in die aktuellen Herausforderungen der Europäischen Union. Ein besonderer Höhepunkt des ersten Tages war der Besuch des Europäischen Parlaments. Dort erhielten wir einen Einblick in die Arbeit der Abgeordneten und die Rolle des Parlaments als Vertretung der europäischen Bürgerinnen und Bürger. Besonders beeindruckend war die Besichtigung des Plenarsaals, in dem wichtige Entscheidungen für Europa getroffen werden.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der europäischen Geschichte und der Rolle Brüssels als politisches Zentrum der Europäischen Union. Bei einem politisch-historischen Stadtrundgang erkundeten wir wichtige Orte der Stadt sowie das Europaviertel. Anschließend besuchten wir das Haus der Europäischen Geschichte, wo wir die Entwicklung Europas von historischen Konflikten hin zur europäischen Einigung nachvollziehen konnten.

Die Fortbildung bot viele Gelegenheiten zum Austausch und zur gemeinsamen Reflexion über die Rolle Europas in Schule und Unterricht. Gerade für unsere Schule hat dieses Thema eine besondere Bedeutung: Europa und internationale Zusammenarbeit sind feste Bestandteile unseres Schulprofils. Programme wie Erasmus+ ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften regelmäßig internationale Begegnungen, neue Perspektiven und interkulturelle Erfahrungen.

Die Tage in Brüssel haben erneut gezeigt, wie wichtig es ist, Europa nicht nur im Unterricht zu behandeln, sondern auch direkt vor Ort erlebbar zu machen. Die gewonnenen Eindrücke und Ideen werden wir in unsere schulische Arbeit einbringen – insbesondere in Projekte, Austauschprogramme und europäische Kooperationen.

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