Bereits am Freitagnachmittag begann das Programm mit einer Einführung in die aktuellen Herausforderungen der Europäischen Union. Ein besonderer Höhepunkt des ersten Tages war der Besuch des Europäischen Parlaments. Dort erhielten wir einen Einblick in die Arbeit der Abgeordneten und die Rolle des Parlaments als Vertretung der europäischen Bürgerinnen und Bürger. Besonders beeindruckend war die Besichtigung des Plenarsaals, in dem wichtige Entscheidungen für Europa getroffen werden.
Der Samstag stand ganz im Zeichen der europäischen Geschichte und der Rolle Brüssels als politisches Zentrum der Europäischen Union. Bei einem politisch-historischen Stadtrundgang erkundeten wir wichtige Orte der Stadt sowie das Europaviertel. Anschließend besuchten wir das Haus der Europäischen Geschichte, wo wir die Entwicklung Europas von historischen Konflikten hin zur europäischen Einigung nachvollziehen konnten.
Die Fortbildung bot viele Gelegenheiten zum Austausch und zur gemeinsamen Reflexion über die Rolle Europas in Schule und Unterricht. Gerade für unsere Schule hat dieses Thema eine besondere Bedeutung: Europa und internationale Zusammenarbeit sind feste Bestandteile unseres Schulprofils. Programme wie Erasmus+ ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften regelmäßig internationale Begegnungen, neue Perspektiven und interkulturelle Erfahrungen.
Die Tage in Brüssel haben erneut gezeigt, wie wichtig es ist, Europa nicht nur im Unterricht zu behandeln, sondern auch direkt vor Ort erlebbar zu machen. Die gewonnenen Eindrücke und Ideen werden wir in unsere schulische Arbeit einbringen – insbesondere in Projekte, Austauschprogramme und europäische Kooperationen.




