So lautet das Motto der diesjährigen Fastenaktion des Hilfswerkes MISEREOR. Diese lädt dazu ein, das Thema Menschenwürde bei uns und in anderen Ländern in den Blick zu nehmen, 2025 am Beispiel Sri Lanka. Menschenwürde ist zur Zeit auch Thema im Katholischen Religionsunterricht zweier zehnter Klassen, und so nahm die Lerngruppe teil an einem Projekt mit gleich drei Partnern: Im Unterricht angeleitet durch youngcaritas begegnete sie Besuchern aus Sri Lanka und Menschen mit Einschränkungen im Franz-Sales-Haus zu einem Workshoptag. Mitarbeiter von MISEREOR Aachen, aus der Abteilung Weltkirche des Bistums Essen und Weihbischof Schepers nahmen ebenfalls teil.
Zuerst berichteten die BesucherInnen aus Sri Lanka von ihrer Arbeit. Als Vertreterinnen von Caritas Sri Lanka SEDEC (Social and Economic Development Centre) setzen sie sich für die Hochlandtamilen ein, Nachfahren von Teepflückern, die unter der Kolonialherrschaft der Briten vor fast 200 Jahren aus Südindien ins Land geholt wurden und bis heute unter Diskriminierung, rassistischer Ausgrenzung und Armut leiden. Immer noch wird ihnen der Zugang zu Bürgerrechten erschwert. SEDEC ermutigt vor allem die Frauen, wirtschaftlich selbstständig zu werden und ihre Träume zu verwirklichen. Unterstützt wird SEDEC dabei von MISEREOR. Die Vertreterinnen von youngcaritas – seit Jahren Partner unserer Schule – stellten ihren neuen Schwerpunkt „youngcaritas macht Gemeinschaft“ vor, mit dem sie sich für das Recht auf Teilhabe und Inklusion einsetzen, und der Leiter des Franz-Sales-Hauses gab einen Überblick über die Wohn- und Arbeitsbereiche seiner Einrichtung.
Und dann kam der praktische Teil! Ein Teil der Schüler und die Gäste aus Sri Lanka bekamen zuerst eine Führung durch die Förderschule durch den Schulleiter, bevor sie an einer Tanz- und einer Bastel-AG mit den Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgänge dort teilnahmen. Das bedeutete ein dynamisches Miteinander, bei dem die Förderschüler den Gymnasiasten zeigten, wie das bunte Papier für die Frühlingsblumen gefaltet werden musste und welche Bewegung zur Musik am besten passte.
Ein anderer Teil der Zehntklässler arbeitete mit Besucherinnen der Senioren-Tagespflege in vorher geplanten Workshops. Die einen backten leckere Muffins und Brownies, die anderen bastelten und gestalteten Kronen, mit denen die Seniorinnen anschließend als Königinnen posierten und sich auf einem goldenen Holzthron fotografieren lassen konnten. Auch diesen hatten die Schülerinnen verziert und beschriftet. Auf einer Armlehne ist nun zu lesen, was für sie das Fazit des Workshoptages war: „Jeder ist würdig, ein König zu sein.“
Auf die Würde. Fertig. Los!

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