Ein neuer Friedensort

Ein Ort, der ein Zeichen des Friedens im Stadtteil setzt– ein Ort, an dem man sich niederlassen kann, um nachzudenken, innezuhalten oder sich einfach nur auszuruhen – ein solcher Ort ist jetzt hinter der Kirche St. Laurentius entstanden.
Hier hat der Steeler Künstler Thomas Gamper ein schönes, friedvolles Bild geschaffen. Die übrige Gestaltung des Ortes lag wesentlich in der Hand der Schülerinnen und Schüler der ehemaligen 6a und b. Zuerst haben sie sich im Religionsunterricht mit dem Thema Frieden auseinandergesetzt. Dann ging es an die kreative Umsetzung. Zwei Bänke, die aus einer alten Kirche stammen, sollten mit Friedenssymbolen bemalt werden. Zuerst wurden sie abgeschmirgelt. Ein Schüler brachte sogar ein professionelles Schleifgerät mit. Dann wurde mit Abtönfarben die Grundierung gemischt und in guter Zusammenarbeit aufgetragen. Schließlich zeichneten die Kinder mit Acrylfarbe Friedenszeichen auf. Regenbogen, eine weiße Taube, Hände, Herzen, Bäume und Blumen drücken den Willen zu Frieden und Freundschaft aus. Und auch Shalom, das hebräische Wort für Frieden, steht gut lesbar auf einer Sitzfläche. Am Ende wurden die fertig gestalteten Bänke lackiert und im Boden verschraubt.
Bei der Einweihungsfeier im September stand Luisa R. aus der 7a neben dem Künstler und stellte das Projekt den Anwesenden souverän vor.
Nun lädt der Friedenort alle Menschen ein, auf ihrem Weg Halt zu machen und die friedliche Atmosphäre zu genießen.
(S. Felbecker)

Festgrüße zu Sukkot (Laubhüttenfest)

Vom Abend des 25. Septembers an feiern Jüdinnen und Juden eine Woche lang das Laubhüttenfest Sukkot. Das Laubhüttenfest erinnert an die provisorischen Zelte und Hütten,