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Fröhlich, bunt und zum Anfassen - Tag der offenen Tür

12 November 2017
 November 12, 2017
TdoT17 (71)

Spielerisches Kennenlernen des CHG am Tag der offenen Tür

 

Fröhlich, bunt und zum Anfassen: So präsentierte sich das Carl-Humann-Gymnasium am Samstag, 11. November 2017, allen interessierten Viertklässler, ihren Eltern und Familien. Diese waren gekommen, um Unterrichtsprojekte zu erleben, sich über Arbeitsgemeinschaften zu informieren oder die Gebäude an beiden Standorten zu besichtigen und waren mit diesen Anliegen beim Tag der offenen Tür genau richtig.

Trotz des regnerischen Wetters war die Turnhalle der Dependance für die Klassen 5 und 6 an der Jacob-Weber-Straße bereits kurz vor der Begrüßung gegen 10 Uhr ausgesprochen gut gefüllt. Den musikalischen Rahmen der Auftaktveranstaltung übernahmen in diesem Jahr zwei verschiedene Gruppen: Zunächst spielte die Allegro-Musikklasse 6A unter der Leitung von Deniz Elitez. Auf das Angebot einer Klasse mit eigenem Orchester, das nun bereits seit acht Jahren fester Bestandteil des CHG-Schullebens ist und dieses an vielen Stellen entscheidend bereichert, wurde später noch genauer eingegangen. Nach der Präsentation der Schulleitung konnten die Besucher auch den Schulchor in Aktion erleben: Mit „Das ist alles nur geklaut“ von den Prinzen erntete die Gruppe unter der Leitung von Michaela Krupa wie die Allegro-Klasse viel Applaus.

Zwischen den Musikstücken stellte Schulleiter Stefan Uhlmann einige Vertreter der Schulgemeinde vor und ging auf die wichtigsten Eckpfeiler des Schulprogramms ein. U.a. sprach er in diesem Zusammenhang auch über die Auszeichnung als „Gute gesunde Schule“, die dem CHG durch die Unfallkasse NRW verliehen worden war. Durch Konzepte wie das Doppelstundenmodell, Sport- und Entspannungsangebote sowie gesunde Ernährung war es dem Steeler Gymnasium gelungen, die Jury zu überzeugen. Zu den schulischen Neuerungen der letzten Jahre gehören auch die MINT-Klassen, die im Schuljahr 2015/16 erstmals eingerichtet wurden und sich sehr großer Beliebtheit erfreuen. Wer sich dafür interessierte, konnte im Anschluss an die Auftaktveranstaltung den Schülern bei ihrer Arbeit mit programmierbaren Robotern über die Schulter schauen.

Was vielen Eltern in diesem Jahr besonders auf der Seele brannte, war die Frage danach, ob das Carl-Humann-Gymnasium bei G8 bleiben oder zu G9 zurückkehren wird. „Um dazu eine seriöse Aussage zu machen, fehlen uns im Augenblick schlicht noch die notwendigen Informationen aus Düsseldorf“, gab Schulleiter Uhlmann in seiner Rede zu bedenken. „Keine Schule kann dazu im Moment ernsthaft etwas sagen. Sie können aber sicher sein, dass wir in der Schulkonferenz am Ende eine gute Entscheidung im Sinne Ihrer Kinder fällen werden.“

Dass am Tag der offenen Tür die Viertklässler und potenziellen neuen Humann-Schüler im Mittelpunkt stehen, wurde am Ende der Präsentation verdeutlicht. Aktuelle Fünfer hatten bei Grundschulbesuchen im Vorfeld Fragen an das Gymnasium gesammelt, die Stefan Uhlmann nun vor Publikum beantwortete. Die Frage: „Sind die Lehrer am CHG nett?“, löste allgemeine Heiterkeit aus. „Das muss wohl jeder selber herausfinden“, lautete die diplomatische Antwort.

Im weiteren Verlauf des Vormittags hatten die Familien Gelegenheit, das CHG in all seinen Facetten kennenzulernen. Mitglieder der Elternpflegschaft hatten wie immer ein großes Kuchen- und Waffelbüfett organisiert und standen mit frischem Kaffee und Informationen zum Leben am Carl-Humann-Gymnasium bereit.

„Ich hab den Schulleiter gefunden!“, rief ein kleiner Junge und schwenkte ein Polaroidfoto in der Luft. Das war gar nicht so einfach bei dem Gedränge im Gebäude, denn für die großen und kleinen Gäste gab es neben dem Büffet ein breites Mitmach- und Besichtigungsangebot, das durch Schüler und Kollegen der Schule betreut wurde. Wer die neuen Fächer des Gymnasiums kennenlernen wollte, konnte z.B. in der Biologie Katzenhaare oder Zwiebelstücke unterm Mikroskop betrachten, sein Französisch testen oder Spiele aus dem alten Rom ausprobieren. Großer Beliebtheit bei den Kindern erfreuten sich auch „Die Bremer Stadtmusikanten 2.0“, ein Theaterstück, das im Rahmen der Projekttage vor den Sommerferien eingeübt worden war und am Tag der offenen Tür gleich zweimal aufgeführt wurde. Eher an die Eltern richtete sich hingegen das Angebot, sich über Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung zu informieren oder die Mensa zu besichtigen.

Wer ab 12 Uhr das Gebäude am Laurentiusweg über das Hauptportal betrat, wurde bereits im Treppenhaus durch die CHG-Rockband musikalisch begrüßt. Zusätzlich zur Musik standen am Standort für die Klassen 7 bis Q2 (12) die Fremdsprachen Englisch, Latein und Spanisch, die Naturwissenschaften sowie die Kunst im Mittelpunkt. Ob Zauberei mit Licht (Physik), Experimente mit Farben (Chemie) oder selbstprogrammierte Spiele (Informatik): Für die kleinen Gäste gab es viel auszuprobieren und zu bestaunen, während die Eltern die Fachräume besichtigten. Gut besucht waren auch die Ausstellungen in den Kunsträumen, von denen einer für Videos aus dem Wettbewerb „Mein Essen“ reserviert war. Um sich einen schnellen Überblick über das Gebäude und die Angebote zu verschaffen, nutzten viele Familien einen bewährten Service der SV: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler standen im CHG-Shirt für Hausführungen bereit.

Dafür, dass auch an diesem Standort niemand durstig und mit knurrendem Magen nach Hause gehen musste, sorgten das Café der Pflegschaftseltern sowie die Schüler und Lehrer in den Spanisch- und Englischfachräumen. Bei einer Auswahl zwischen Kuchen, Kaffee, Tapas, Waffeln, Hot Dogs und englischem Tee war für jeden Geschmack etwas dabei.

Text: Nina Schloemer

Fotos: RR, UL

 

 

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