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21 Januar 2019
 Januar 21, 2019

Padre Robert Nikolai aus Peru besuchte die Religionsgruppen der Q2 und der neunten Klassen. In Peru arbeitet Padre Nobert Nikolai in einem Gefängnis. Er schildert eindrucksvoll in Wort und Bild, wie er in einem unvorstellbaren Umfeld für die Gefangenen da ist und in jedem nicht zuerst den harten Verbrecher sieht, sondern den Menschen, der emotionaler Heilung bedarf.

Ein riesiges ummauertes Areal – Wachtürme mit Scharfschützen – zehntausend Männer in sieben Blocks, die ursprünglich für zweitausend gebaut sind, einige haben nicht mal eine Pritsche, sondern müssen auf dem Boden schlafen, hundert Leute auf fünfzig Quadratmetern – Verkauf und Konsum von Drogen unter den Augen der Wärter – abgemagerte, von AIDS oder Tuberkulose gezeichnete junge Männer, fast noch Jugendliche – Das sind die Bilder des Männergefängnisses in Lima.  Mit einem Team von Ehrenamtlichen bietet Padre Nobert Nikolai Hilfe für verschiedene körperliche und seelische Bedürfnisse an – Wundbehandlung ebenso wie Gymnastik und Fußballturniere, Kunsttherapie und psychologische Betreuung, kreative Workshops und ein Drogenentzugsprogramm. Die Gefangenen, sagt Padre Norbert, sind für ihn nicht bedrohlich und sie geben ihm eine Menge zurück.

Text und Bild: Frau Dr. Felbecker

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