Vom Abend des 25. Septembers an feiern Jüdinnen und Juden eine Woche lang das Laubhüttenfest Sukkot. Das Laubhüttenfest erinnert an die provisorischen Zelte und Hütten, in denen das Volk Israel wohnte, als es aus Ägypten auszog. Gleichzeitig ist Sukkot auch ein fröhliches Erntefest, das von Dankbarkeit und Freude geprägt ist.
Die Laubhütten, die jüdische Familien und Gemeinden für die Zeit des Festes errichten, verbinden diese beiden Aspekte des Sukkot-Festes auf anschauliche Weise. Zum einen ist die Laubhütte, Sukkah, eine einfache Behausung, die darauf hinweist, dass alles im Leben provisorisch und vergänglich ist. Die einzige Sicherheit, auf die wir Menschen vertrauen können, ist Gott. Zum anderen ist die Sukkah auch ein Ort für ausgelassene Feiern, fröhliche Begegnungen und Gastfreundschaft. In der Sukkah kommen Menschen zusammen und erfahren Gemeinschaft.
So wünschen wir allen jüdischen Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft ein frohes und gesegnetes Sukkot-Fest.
„Und breite über uns die Sukkah deines Friedens.
Gesegnet bist du, Ewiger, der die Sukkah des Friedens über uns und über seinem Volk Israel und über Jerusalem ausbreitet.“
(zitiert nach Dalia Marx, Durch das Jüdische Jahr)
Mögen die Erfahrung von Gemeinschaft in der Sukkah, der Dank für das von Gott Geschenkte und die Hoffnung auf Frieden eure Familien und Gemeinden stärken und euch allen ein fröhliches Fest bereiten. Chag sukkot sameach!
Mit herzlichen Grüßen,
Thomas Reuter, Schulleiter, und Christiane Bramkamp, ev. Schulpfarrerin