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… werden am CHG groß geschrieben!

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Neben einer attraktiven und vielfältigen Auswahl gibt es eine Reihe von „besonderen“ Angeboten zum Sprachenlernen:

  • Erweiterte Stundenzahl Englisch für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf und sechs
  • bilinguales Sachfach Englisch im Differenzierungsangebot der Mittelstufe
  • „Skills Day“ in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum
  • Sprachzertifikate in Englisch (CAE), Französisch (DELF) und Spanisch (DELE) mit finanzieller Unterstützung durch unseren Förderverein
  • Schüleraustausch mit Grenoble (Frankreich) und Toledo (Spanien), ggf. mit Unterstützung des Fördervereins
  • Vorbereitung auf Sprachenwettbewerbe im Unterricht und in Zusatzangeboten (Big Challenge und Bundeswettbewerb der Fremdsprachen)
  • mündliche Kommunikationsprüfungen zur Steigerung der Sprachkompetenz

Die Sprachenfolge am CHG:

  1. Englisch ab der Jahrgangsstufe 5
  2. Französisch oder Latein ab der Jahrgangsstufe 6
  3. Spanisch ab der Jahrgangsstufe 8 als Wahlfach. Französisch und Latein werden hier ebenfalls angeboten, sind in den letzten Jahren aber nicht zustande gekommen.
  4. Spanisch als neu einsetzende Fremdsprache noch einmal ab der Jahrgangsstufe 10.

 

Details zu den einzelnen Sprachen finden Sie im Menü unten:

Deutsch
Deutsch – eine wichtige Basis des Lernens und Arbeitens am Gymnasium
Deutschunterricht als durchgängiges gymnasiales Pflichtfach
Das Fach Deutsch ist – neben Mathematik – ein verbindliches Unterrichtsfach für alle Schülerinnen und Schüler von der Jahrgangsstufe 05 bis zum Abitur in der Jahrgangsstufe Q2 (12).

Deutschunterricht als Basis für viele Unterrichtsfächer
Zahlreiche Fähigkeiten, die im Deutschunterricht erworben werden, dienen auch den anderen gymnasialen Unterrichtsfächern. Hierzu zählen z.B. die Kompetenzen
  • Texte verstehen à Das Textverständnis sichert die Fähigkeit, Texte, die in vielen anderen Fächern die Grundlage des Erlernens neuer Sachverhalte darstellen, sachgerecht zu erfassen.
  • Texte verfassen à Auch diese Kompetenz ist in Klassenarbeiten, Tests, Klausuren, Facharbeiten, Berichten und vielen anderen Kontexten dringend notwendig.
Deutschunterricht in den verschiedenen Jahrgangsstufen
In jeder Jahrgangsstufe hält der Deutschunterricht neue Erfahrungen bereit:
  • In der Erprobungsstufe (05 bis 06) geht es darum, den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium – auch im Fach Deutsch – möglichst reibungsfrei zu gestalten und neu erworbene Kompetenzen z.B. in attraktiven Projekten sofort umzusetzen. Schon in der Jahrgangsstufe 06 machen unsere Schülerinnen und Schüler zahlreiche Erfahrungen in verschiedenen Textsorten und bauen ihre Grammatikkenntnisse weiter aus.
  • Neue Textsorten kommen In der Mittelstufe hinzu. Der Erwerb von Grammatikkompetenzen nimmt vom Umfang her ab, unsere Schülerinnen und Schüler erschließen immer mehr Textarten (Balladen, Jugendromane, Dramen, und viele andere) und setzen sich mit diesen inhaltlich und formal auseinander. Gleichzeitig üben sich die Mittelstufenschülerinnen und –schüler in der Kunst des Argumentierens. Ein Höhepunkt der Mittelstufe ist die Teilnahme am Presseprojekt ZeuS (Zeitung und Schule), das durch die lokale Presse intensiv gefördert wird. Als Reporterinnen und Reporter erforschen unsere Schülerinnen und Schüler neue Welten, tauchen tiefer in schon bekannte Sachverhalte ein und platzieren anschließend Meldungen, Berichte, Reportagen und Kommentare auf den ZeuS-Seiten der Lokalpresse.
  • Die Einführungsphase ermöglicht den Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Klassen und anderen Schulformen das Erreichen eines gemeinsamen Wissens- und Kenntnisstandes. In diesem Jahr werden schon  erste Weichen für das Abitur gestellt. Hier entscheidet sich, ob jemand Deutsch für die Qualifikationsphase (11-12) als fünfstündigen Leistungskurs oder als dreistündigen Grundkurs wählt. In jedem Fall geht es im Fach Deutsch weiter – für alle.
  • Die Vorbereitung auf das Abitur erfolgt in der Qualifikationsphase. Bedeutende Dramen, Romane und andere Erzähltext sowie ein größeres Lyrikpaket stellen die Unterrichtsgegenstände dar. Mit immer größerer Selbstständigkeit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Gemeinsamkeiten, Besonderheiten und Herausforderungen der Texte. Die Betrachtung aus unserer heutigen Sicht sowie die Berücksichtigung der Entstehungszeit schaffen neue Leseerfahrungen. Eine Mehrheit unserer Schülerinnen und Schüler wählt das Fach Deutsch als eins von vier Abiturfächern. Die Teilnahme an Wettbewerben, Theaterbesuche und auch eine Studienreise im Rahmen der Leistungskurse rundet den Deutschunterricht in der Oberstufe ab.
Förderangebote
Ergeben sich für einzelne Schülerinnen und Schüler in einem Schuljahr Probleme im Fach Deutsch, leistet der Förderunterricht Unterstützungsarbeit. In kleinen Gruppen werden Schwierigkeiten gezielt in den Mittelpunkt der individuellen Arbeit geholt und so schnell abgebaut.
Für eine zunehmende Zahl von Schülerinnen und Schülern ist die deutsche Sprache nicht die Herkunftssprache. Für sie bietet der Förderunterricht im Fach Deutsch eine wirksame Hilfe, um im Verlaufe der Schulzeit zu einer souveränen Beherrschung der deutschen Sprache zu gelangen.

Außerschulische Lernorte
Eine eigene Theater-AG, Besuche von Inszenierungen gelesener Texte, Kooperationen mit diversen Ruhrgebietsbühnen, ein literarisches Weihnachtskino für die Sekundarstufe II runden das Angebot des Unterrichts am Carl-Humann-Gymnasium ab.
Englisch
In der heutigen Zeit ist Englisch eine in nahezu allen Bereichen wichtige Sprache, egal ob Technik, Wirtschaft, Medizin oder Kunst: Als lingua franca ist Englisch in der globalisierten Welt seit Jahren und Dekaden fest verankert. Sie ist die Basis jeglicher Kommunikation von Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturkreisen.
Im Englischunterricht des CHGs streben wir an, unseren Schülerinnen und Schülern all die zur gelingenden Kommunikation in der Zielsprache notwendigen Kompetenzen zu vermitteln. Der Unterricht beschränkt sich natürlich nicht nur auf das Erlernen der Sprache an sich, sondern erweitert auch den allgemeinen Horizont der Lernenden insofern, als dass sich deren interkulturelle Kompetenzen durch das Kennenlernen verschiedener Länder und deren Bewohner/innen vermehren; hinzu kommen Kenntnisse im literarischen Bereich. Der Englischunterricht gliedert sich bei uns in Unterstufe (Erprobungsstufe), Mittelstufe und gymnasiale Oberstufe.

Englisch in der Erprobungsstufe
Unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler kennen das Fach Englisch bereits schon alle aus der Grundschule. Dementsprechend bringen sie grundlegende Kenntnisse der englischen Sprache mit, die es weiterzuentwickeln gilt. Teilweise sind die Fähigkeiten und Fertigkeiten dieser Mädchen und Jungen recht unterschiedlich, so dass wir zwar einerseits die bereits vorhandenen Kenntnisse weiter ausbauen, andererseits aber auch noch mal Vieles wiederholen, um sicherzugehen, dass jedes Kind die gleichen basalen Voraussetzungen hat. Von dieser Ausgangsposition, die zu Beginn der Klasse fünf angestrebt wird, lassen sich dann sukzessive die skills der Kinder erweitern und optimieren.

Unsere Kleinsten am CHG bringen sehr viel Motivation mit in den Englischunterricht. Sie haben Freude am Erlernen einer Fremdsprache und entwickeln, davon ausgehend, dass Englisch überall präsent ist, schon langsam ein Bewusstsein für die Bedeutung dieser Sprache im Hinblick auf ihre eigene Zukunft.
Die Freude am Erlernen der englischen Sprache versuchen wir mit kindgerechten Themen rund um das Unterrichtsfach zu fördern; so arbeiten wir z. B. mit dem Lehrwerk Green Line, zu dem obligatorisch auch eine Englisch sprechende Maus mit dem Namen Tom Tiny gehört. Sie führt  die Schülerinnen und Schüler durch deren Lehrbuch und wird von uns Fachkolleginnen und -kollegen in Form eines Stofftieres zu besonderen Gelegenheiten mit in den Unterricht gebracht. Die ersten Themen in der Klasse fünf my school/ my home/ my family knüpfen an die Lebenswelt der Kinder an und motivieren sie, sich auf der Basis ihres Grundschulwissens mit neuen grammatischen Strukturen und neuen Vokabeln zu beschäftigen. So lernen sie die Familien Taylor, Jackson, Brooks und Spencer in Green Line kennen, die aufgrund ihrer Konstitution und Situation viel Identifikationspotenzial bieten.

Eine Form des Unterrichtens, die sich bei uns bewährt hat, ist die Arbeit mit Wochenplänen. Dies ist den jungen Lernenden noch aus der Grundschule bekannt. Bei Wochenplänen liegt der Vorteil des Lernens darin, dass es längere Übungsphasen gibt und jeder in seinem individuellen Lerntempo arbeiten kann.
Neben dem Erlernen neuer grammatischer Formen legen wir den Fokus bei uns insbesondere auf das neue Vokabular, denn ein facettenreiches Vokabular ist der Grundstein für eine differenzierte Ausdrucksweise, die die Lernenden sich dann am Ende ihrer Schulzeit angeeignet haben sollen. Um sicherzugehen, dass diesbezüglich wirklich alle einen Wissenszuwachs verzeichnen können, beginnen wir schon in der Unterstufe mit der Einführung regelmäßiger Vokabeltests. Auch in Form von motivierenden Vokabelspielen (z. B. Oxford vs. Cambridge) versuchen wir aber, den Kleinsten das Vokabellernen zu versüßen.
Viel Vergnügen bereitet den Schülerinnen und Schülern auch das Tierprojekt, welches im Laufe der fünften Klasse durchgeführt wird. Dies ist ein Projekt, bei dem sich jedes Kind ein Tier aussuchen darf, dass es dann im Fach Englisch und fünf weiteren Fächern aus verschiedenen Perspektiven kennenlernt.
Der Englischunterricht beschränkt sich jedoch nicht nur auf das Klassenzimmer. Zu Beginn des zweiten Halbjahres der Klasse fünf besuchen wir beispielsweise mit unseren Jüngsten die Universität Bochum zur Durchführung unseres jährlichen Skills Days. Studenten des Faches Englisch sprechen dann innerhalb von Modulen zu verschiedenen Themen ausschließlich Englisch mit ihnen, ohne sie dabei zu überfordern. Es werden Collagen gebastelt, Interviews auf dem Campus geführt und Lieder gesungen.

Aus Erfahrung können wir sagen, dass sich der Übergang von der Grundschule zum Carl-Humann-Gymnasium das Fach Englisch betreffend überwiegend problemlos gestaltet. Haben die Schülerinnen und Schüler die ersten zwei Jahre in der Erprobungsstufe am CHG erfolgreich absolviert, geht es weiter in der Mittelstufe.

Englisch in der Mittelstufe
Die Mittelstufe umfasst die Klassen sieben bis neun. Hier knüpfen wir an das Fundament an, das sich die Schülerinnen und Schüler in der Erprobungsstufe erarbeitet haben.
Natürlich steht das Erweitern der Kenntnisse bezüglich Vokabular und Grammatik im Vordergrund, aber genauso wichtig sind die zu erlernenden Inhalte, die auf die Interessen der Lerngruppen abgestimmt sind. So dreht sich z. B. die erste Unit des Lehrwerkes der Siebener um Sport. Die Heranwachsenden lernen hierbei, sich über ihre eigenen Sportarten unterhalten zu können, indem sie u. A. erfahren, was Schiedsrichter auf Englisch heißt (umpire / referee); aber sie lernen darüber hinaus auch Sportarten kennen, die in erster Linie in englischsprachigen Regionen populär sind, wie Rugby.
Das Green Line Englischbuch der Achtklässler dreht sich rund um das Thema USA. Jede Unit legt dazu den Schwerpunkt auf einen bestimmten Staat oder ein bestimmtes Thema, das im Zusammenhang der Vereinigten Staaten von Amerika von Relevanz ist. Das Ganze orientiert sich natürlich an den Präferenzen der Lernenden, so dass z. B. auch Lieder von aktuellen Popstars thematisiert werden.
Im Lehrwerk der Neuner hingegen werden noch mal verschiedene Bereiche angesprochen, die im Laufe des Lebens und Lernens der Mädchen und Jungen zunehmend an Bedeutung gewinnen, wie z. B. die Unit What next?, die von Berufswahl und Bewerbungen handelt.

Neben dem Englischbuch von Green Line setzen wir natürlich, wie zuvor in der Erprobungsstufe, auch das dazugehörige Workbook ein. Dieses Workbook ist eine Art Heft, in dem die Schülerinnen und Schüler im Unterricht erlernte (grammatische) Strukturen und Aspekte zur Vertiefung einüben.
Was wir ebenfalls aus den Jahrgängen fünf und sechs übernehmen, sind Rollenspiele. Hierbei versuchen die Lernenden in Kleingruppen, eine vorgegebene Situation spielerisch im Dialog zu lösen. Eine weitere Variante des Rollenspiels besteht darin, sich in eine Figur aus einer story hineinzuversetzen und die Geschichte nachzuspielen oder so ein Ende für sie zu erfinden.
Auch die Vokabeltests aus der Erprobungsstufe führen wir weiter fort. Ab und an wird selbst noch ein Vokabelspiel gespielt, denn sogar in der Mittelstufe, in der die Mädchen und Jungen sich doch beträchtlich weiterentwickeln, beharren die meisten darauf, diese beizubehalten.

In der Mittelstufe rückt das freie bzw. analysierende Schreiben immer weiter in den Fokus, denn dieses ist besonders wichtig für die gymnasiale Oberstufe, die dann in der EF (Einführungsphase, Jahrgangsstufe 10) beginnt. Während in Klassenarbeiten des Jahrgangs sieben noch ein Großteil der Aufgaben aus Grammatik besteht, gewinnt in Klassenarbeiten der Jahrgangsstufe neun das freie Schreiben immer mehr an Raum. Dieses freie Schreiben kann sowohl produktionsorientiert bzw. kreativ sein, z. B. in Form eines fiktiven Tagebucheintrages einer Figur, oder analysierend im Hinblick auf einen vorgegebenen Text.

Insgesamt sind wir in der Mittelstufe darauf bestrebt, die Kompetenzen aus der Erprobungsstufe grundlegend zu erweitern und auf die gymnasiale Oberstufe vorzubereiten.

Englisch in der gymnasialen Oberstufe
Die Oberstufe gliedert sich in drei verschiedene Jahrgangsstufen. Die EF, die sogenannte Einführungsphase, bildet das erste dieser drei Jahre. In dieser Zeit werden die Schülerinnen und Schüler an die Arbeitsformen der Oberstufe gewöhnt und auf die nächsten beiden Jahre, Q1 und Q2, also die beiden Qualifikationsphasen, vorbereitet, in denen bereits Punkte für das Abitur gesammelt werden. Speziell die EF nutzen wir aber auch noch, um besonders schwierige grammatische Strukturen aus der Mittelstufe zu wiederholen und das Vokabular der Lernenden aufzufrischen und auszuweiten. Der Expansion des eigenen Vokabulars kommt jedoch auch in den beiden Qualifikationsphasen eins und zwei eine große Bedeutung zu.

In der EF beginnen wir thematisch mit dem Prozess Growing up. Hierbei legen wir den Schwerpunkt auf Gedichte und rhetorische Figuren, die die Mädchen und Jungen bereits aus dem Unterrichtsfach Deutsch kennen. Analysierenden Aufgaben kommt dabei viel Raum zu, da dies ein Schwerpunkt in der ersten Klausur ist, aber ebenfalls werden produktionsorientierte Verfahren eingeübt, wie z. B. das Schreiben eines fiktiven Briefes, das die Lernenden schon aus der Mittelstufe kennen.
Dem Themenkomplex Growing up schließt sich eine Sequenz zu short stories, d. h.  Kurzgeschichten, an.
Als drittes Thema wird eine novel behandelt. Diese Lektüre darf in der EF auch schon mal etwas umfangreicher sein, während die Ganzschriften in der Sekundarstufe I eher kürzer ausfallen.
Das letzte topic in der EF ist die Filmanalyse am Beispiel von Dead Poets Society.

Am Ende eines jeden thematisch anders gewichteten Quartals wird eine Klausur geschrieben.

Auf die EF folgt die Abitur-relevante Q1. Auch diese ist in vier Quartale eingeteilt, so dass insgesamt auch in diesem Jahrgang vier Themenkomplexe erarbeitet werden.
Los geht es mit Britain’s past and present: from Empire to Commonwealth, monarchy and modern democracy. Im zweiten Quartal geht es dann um den American Dream. Hier wird erörtert, ob das Sprichwort from rags to riches (sinngemäß: vom Tellerwäscher zum Millionär) noch immer aktuell ist bzw. überhaupt jemals aktuell war. In diesem Zusammenhang wird auch eine Ganzschrift gelesen und ein Film analysiert.
Im dritten und vierten Quartal geht es um Globalisierung und global challenges sowie Postkolonialismus und Migration am Beispiel von Indien und Großbritannien. Auch in diesem Kontext steht wieder Filmanalyse auf dem Stundenplan.

Ähnlich wie in der EF wird auch hier am Ende eines jeden Quartals eine Klausur geschrieben. Die Dauer der Klausur variiert, je nachdem ob es sich um einen Grundkurs oder Leistungskurs handelt.

Der erste Abschnitt der Q2 dreht sich rund um Shakespeare. Der zweite hingegen thematisiert utopia and dystopia, in dem die Lektüre Brave New World von Aldous Huxley erarbeitet wird.
Das dritte Quartal nutzen wir, um noch einmal gezielt Abitur-relevantes Vokabular sowie Unterrichtsinhalte der letzten beiden Jahre (Q1 und Q2) zu wiederholen. Ferner werden mündliche Abiturprüfungen simuliert, um unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die finalen Prüfungen vorzubereiten.

Im vierten Quartal finden dann sämtliche Abiturprüfungen statt.

Unser Curriculum für die Q1 und Q2 orientiert sich natürlich stark an den Vorgaben des Zentralabiturs für NRW. Deswegen kann es im Laufe der Zeit zu Abweichungen von den oben genannten Themenschwerpunkten kommen, da wir jedes Jahr aufs Neue unseren hausinternen Lehrplan entsprechend angleichen.

Ausblick
Nachdem unsere Schülerinnen und Schüler diese drei Einheiten, d. h. Erprobungsstufe, Mittelstufe und Oberstufe, erfolgreich absolviert haben, sind sie bestens gerüstet, um sich in einer von Englisch dominierten Welt zu behaupten. Mit dieser Schlüsselqualifikation stehen ihnen alle (Berufs-)Wege offen. In vielen Situationen werden sie dann auf ihre Englisch-Kenntnisse zurückgreifen und davon profitieren; darüber freuen wir uns!
Französisch
Französisch – die Sprache unserer Nachbarn
In der europäischen Union sind Fremdsprachenkenntnisse wichtiger denn je. Französisch ist die Sprache unserer Nachbarn, auch die Schweiz und Belgien sind nur wenige Autostunden entfernt.

Französisch – eine wichtige Sprache in Politik und Handel
Frankreich und Deutschland sind einander die wichtigsten Handelspartner und bilden auch politisch den Motor Europas.

Französisch und Englisch – ein Erfolgspaar für Berufschancen
Englisch genießt die höchste Nachfrage in der Arbeitswelt, ihm folgt Französisch, vor Spanisch und Italienisch. Deshalb braucht Europa viele junge Deutsche und junge Franzosen, die die Sprache des anderen beherrschen: Journalisten, Ingenieure, Kaufleute, Manager, Gastronomen und Köche, Lehrer, Politiker usw.

Französisch – eine Weltsprache
In 35 Staaten der Welt, verteilt auf drei Kontinente, ist Französisch Amtssprache oder Verkehrssprache. Also auch für Reisen oder Auslandsaufenthalte in einigen afrikanischen Ländern und in Teilen Kanadas ist es wichtig, Französisch zu sprechen. Französisch ist die Brücke zu den romanischen Sprachen und alle, die Französisch lernen, erwerben eine gute Basis für das Erlernen weiterer Sprachen.

Französisch – eine Sprache, die Begegnungen schafft
Wer Französisch lernt, kann französischsprachige Jugendliche, etwa im Rahmen unseres Austausches, treffen. Aber auch durch modernes Lernmaterial und authentische kulturelle und hin und wieder auch kulinarische Produkte wird Frankreich sozusagen  „ins Klassenzimmer“ geholt. Dies steigert die Motivation der Schülerinnen und Schüler.

  Am CHG spiegelt sich all dies wider in
  • einem Schüleraustausch (seit 1981!) mit dem Lycée International in Grenoble in der 9. Klasse (vgl. unten)
  •  dem traditionellen Tag der deutsch-französischen Freundschaft (22. Januar) mit Lied singen, französischem Essen am Kiosk, Malwettbewerb
  • der DELF-AG zur Vorbereitung auf Sprachzertifikate verschiedener Niveaus
  • der traditionellen Parisfahrt der Oberstufe


Am Carl-Humann-Gymnasium unterrichten folgende Lehrerinnen und Lehrer das Fach Französisch:
  • Frau Bruse
  • Frau Burre
  • Herr Lechner
  • Frau Wüstenberg
Latein
Das Carl-Humann-Gymnasium in Essen-Steele bietet Latein als Fremdsprache ab Klasse 6 an. Durch kindgemäße Themen werden die Kinder in die Lebenswelt der Römer eingeführt. Das Übersetzen und das Erläutern lateinischer Sätze tragen dazu bei, dass die Kinder neben dem Lateinischen auch ihre Muttersprache Deutsch gründlicher lernen und besser beherrschen. Im Mathematik-Unterricht erweisen sich die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die im Latein- Unterricht erworben werden, als nützlich bei der Lösung komplizierter Aufgaben. Der Latein-Unterricht erleichtert das Lernen in anderen Fächern. Also sollte man so früh wie möglich mit Latein beginnen.
Die Grammatik des Lateinischen ist richtungweisend für die meisten europäischen Sprachen. Die grammatischen Strukturen und die entsprechenden Begriffe, die im Lateinischen gelernt werden, gelten auch im Deutschen und in anderen Sprachen. Sie sind Grundlage für Textarbeit bis zum Abitur. Wer Latein grundständig erlernt, lernt die weiteren Fremdsprachen leichter. Französisch, Italienisch, Spanisch oder Portugiesisch sind aus dem Lateinischen entstanden. Sie können im Wortschaft und in der Grammatik als "Kinder der Mutter Latein" ihre Herkunft nicht verleugnen. Aber auch die Wörter im Englischen gehen zu 60 Prozent auf lateinische Wurzeln zurück.

Latein - Schlüsselfach für europäische Bildung und Wissenschaft
Kulturwortschaft und Wissenschaftssprache gehen vor allem auf das Lateinische zurück. Medizinische Begriffe - viele tausend Wörter - stammen aus dem Lateinischen. Aber auch bei aktuellen Neubildungen wird gern auf das Lateinische zurückgegriffen. Computer ist ein lateinisches Wort, ebenso wie Monitor, Tastatur, Cursor, Modus, Format oder Editor.
Latein ist das Schlüsselfach der europäischen Tradition. Nicht nur Caesar oder Kaiser Augustus haben in lateinischer Sprache geschrieben. Martin Luther, Erasmus von Rotterdam, der große französische Philosoph Descartes, ja selbst Karl Marx, haben Texte lateinisch verfasst... nicht nur zum Spaß, sondern weil sie im Lateinischen ihre Gedanken exakter darstellen konnten.

Am Carl-Humann-Gymnasium unterrichten folgende Lehrer das Fach Latein:
  • Frau Bruse
  • Herr Löhrmann
  • Herr Dr. Mantel
  • Frau Nehrling
  • Herr Tresbach

Latein und Latinum

Was ist das Latinum?
Das Latinum ist eine Art Zertifikat über Lateinkenntnisse. Der Umfang der Lateinkenntnisse ist in folgendem Text beschrieben, der auf eine Vereinbarung der Kultusministerkonferenz (KMK) zurückgeht: „Das Latinum hat nachgewiesen, wer in der Lage ist, lateinische Originaltexte im sprachlichen Schwierigkeitsgrad inhaltlich anspruchsvollerer Stellen (bezogen auf Bereiche der politischen Rede, der Philosophie und der Historiographie) mit Hilfe eines zweisprachigen Wörterbuchs in Inhalt, Aufbau und Aussage zu erfassen und dieses Verständnis durch eine sachlich richtige und treffende Übersetzung ins Deutsche nachzuweisen. Hierzu werden Sicherheit in der für die Texterschließung notwendigen Formenlehre und Syntax, ein ausreichender Wortschatz und die erforderlichen Kenntnisse aus dem Bereich der römischen Geschichte, Philosophie und Literatur vorausgesetzt.“ Dieses KMK-Latinum ist in den 70er Jahren an die Stelle des Großen Latinums getreten.

Wann hat man das Latinum?
In der Regel wird das Latinum über die Teilnahme am Lateinunterricht der Schule erreicht. Bei Lateinbeginn in Kl. 6 kann das Latinum frühestens am Ende von Jg. EF (nach fünf Jahren), bei Lateinbeginn in Kl. 8 (Differenzierte Mittelstufe) kann es am Ende von Jg. Q1 oder Q2 erreicht werden. Wenn auf dem Schuljahrszeugnis eine mindestens ausreichende Abschlussnote erreicht wird, wird das Latinum zuerkannt und kann auch bei Wiederholung dieses Schuljahrs nicht mehr verloren gehen.

Was ist mit dem kleinen Latinum?
Das Kleine Latinum ist eine Qualifikation, deren Anerkennung auf die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen beschränkt ist. Es wird Schülern bescheinigt, wenn sie
  1. ein Jahr vor Erreichen des Latinums den Lateinunterricht beenden (also Ende Kl. 9 bzw. Jg. EF), sofern ihre Leistungen mindestens ausreichend waren, oder
  2. wenn sie zum Zeitpunkt des Latinums nur mangelhafte Leistungen nachweisen konnten, aber auf dem letzten oder vorletzten Zeugnis vor diesem Zeitpunkt noch ausreichend standen.

Bei einer Dauer-Fünf oder gar einer Sechs auf dem Zeugnis wird also auch das Kleine Latinum nicht bescheinigt.

Wer braucht das Latinum?
Über diese wichtige Frage herrscht in hohem Maße Unsicherheit bzw. sogar Unkenntnis bei Schülern und ihren Eltern. Immer häufiger müssen Studentinnen und Studenten plötzlich feststellen, dass sie vor Eintritt ins Hauptstudium oder bei der Anmeldung zum Diplom / Examen / Doktorat Lateinkenntnisse nachzuweisen haben, über die sie nicht verfügen. Das bedeutet dann: ca. drei Semester lang, die für das übrige Studium praktisch verloren gehen, eine Ochsentour in Universitätskursen und schwindelerregende Durchfallquoten in den Latinumsprüfungen am Ende dieser Kurse. Leider gibt es nur wenige Studienrichtungen, bei denen absolut klar ist, dass sie ohne Lateinkenntnisse nicht eingeschlagen werden können, und viele Studienordnungen, bei denen es im Belieben der jeweiligen Hochschule liegt, den Nachweis von Lateinkenntnissen zu verlangen. Daher gilt: IM ZWEIFELSFALL LIEBER LATEIN LERNEN!

Auf jeden Fall braucht man Latein
  • bei Fächern, die auf die lateinische Sprache und Texte zurückgreifen: also den Alten Sprachen selbst, Geschichte, Philosophie und Theologie (oft kommt hierzu noch die Notwendigkeit, Griechischkenntnisse vorzuweisen!), aber auch Archäologie, Ägyptologie und Altorientalistik sowie vergleichenden Sprachwissenschaften.
  • bei weiteren Studiengängen, die mit Staatsexamen abschließen, nämlich: die modernen Fremdsprachen und Deutsch (!)


Ein weites Feld ...
... eröffnet sich bei den übrigen Studienfächern; ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Aktualität seien folgende aufgezählt: Politikwissenschaften, Soziologie, Erziehungswissenschaften, Psychologie, Jura, Volkswirtschaftslehre, allgemeine Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Orientalistik, Geographie. Bei diesen Fächern werden Lateinkenntnisse manchmal lediglich als Voraussetzung für die Promotion verlangt – oft aber auch als Voraussetzung für Magister oder Diplom!

Zum Schluss
noch ein kurioses, aber warnendes Beispiel: Die Hochschule Essen setzte vor einiger Zeit für das Fach „Kommunikationsdesign“ überraschend ein Kleines Latinum als Voraussetzung für die Zulassung zum Studium fest. Hintergrund: Das Fach war überlaufen ...

Latinum bei Auslandsaufenthalten
Wenn im gesamten Schuljahr des Abschlusskurses oder in dessen 2. Halbjahr ein Auslandsaufenthalt durchgeführt wird, kann das Latinum nicht über die Zeugnisnote zuerkannt werden. In diesem Fall gibt es folgende Möglichkeiten, um noch an ein Latinum zu kommen:
Endnote im Abschlussjahr
Teilnahme am Lateinunterricht der nachfolgenden Einführungsphase mindestens ausreichend
Teilnahme am Lateinunterricht des zweiten Jahres der Qualifikationsphase mindestens ausreichend (5 Punkte)
Teilnahme am Lateinunterricht des ersten Jahres der Qualifikationsphase mindestens ausreichend (5 Punkte)
Bestandene zentrale Prüfung zum Erwerb des Latinums (Anmeldung bei der Bezirksregierung)


Dies alles gilt natürlich nicht, wenn nach dem Auslandsaufenthalt die Jg. EF durchlaufen wird, was in Anbetracht des Lebensalters der Schüler ohnehin zu empfehlen wäre.
Spanisch
¡Bienvenidos a la clase de español! – Herzlich Willkommen im Spanischunterricht!
So werden in der Regel unsere Schülerinnen und Schüler begrüßt, die sich für das Fach Spanisch entschieden haben.

¿Por qué aprender español? – Warum Spanisch lernen?
Spanisch ist neben Englisch eine der wichtigsten Welt- und Wirtschaftssprachen. Als Amtssprache in 22 Ländern wird Spanisch von mehr als 400 Millionen Menschen weltweit gesprochen. Da Spanien und Lateinamerika wichtige Partnerländer der europäischen Industrie sind, ist Spanisch als Handelssprache stark nachgefragt. Unseren Spanischlernern eröffnet sich somit ein breites Tätigkeitsfeld auf internationaler Ebene im Bereich Wirtschaft, Politik und Kultur.

La clase de español en nuestro instituto – Der Spanischunterricht am CHG
Am Carl-Humann-Gymnasium wird das Fach Spanisch als 3. Fremdsprache in der Jahrgangsstufe 8 (im Differenzierungsbereich) oder ab der EF (Einführungsphase) angeboten. Der Unterricht in der Stufe 8 findet 3-stündig, im Grundkurs Spanisch in der Einführungsphase 4-stündig statt.

Die Arbeit mit den Lehrwerken Rutas para ti (Schöningh) im Unterricht der Jahrgangsstufe 8 und 9 sowie A_tope.com (Cornelsen) in der EF wird durch den Einsatz authentischer Materialien (Filme, Lieder...) ergänzt.

In der Qualifikationsphase wird nach dem Lehrplan praxisorientiertes Wissen über Spanien und Lateinamerika vermittelt. Wir bereiten unserer Schülerinnen und Schüler nicht nur auf einen möglichen Aufenthalt vor Ort vor, sondern ebenso auf die Anforderungen der Universitäten.

In allen Phasen des Spracherwerbs wird besonderen Wert auf die Bewältigung alltäglicher Handlungssituationen gelegt.

Conocer el mundo español – Unser Austausch mit Toledo
Seit 2012 haben unsere SuS die Möglichkeit, ihre sprachlichen Fertigkeiten im Rahmen eines Schüleraustauschs mit unserer Partnerschule in Toledo (bei Madrid) anzuwenden. Weitere Informationen finden Sie hier: (LINK)

El diploma DELE – Das DELE- Zertifikat
Am CHG haben unsere SuS die Möglichkeit das Diploma de Español como Lengua Extranjera (kurz: DELE) zu erwerben. Dabei handelt es sich um ein offizielles, vom Instituto Cervantes vergebenes Zertifikat zum Nachweis spanischer Sprachkenntnisse...
Die Vorbereitung auf die Prüfung erfolgt in einer AG, die 1x wöchentlich durch eine/n unserer Fachlehrer angeboten wird.

Los profesores – Die Lehrkräfte
Frau Auell
Herr Berndt
Frau Imedio