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Unser Ansatz im Umgang mit neuen Medien


Worauf muss ich im Umgang mit meinen Daten achten?
Was muss ich beachten, wenn ich Fotos verschicke oder ins Netz stelle?
Wie kann ich mich bei Cybermobbing verhalten?

Liebe Eltern,

diese und ähnliche Fragen zum Umgang mit neuen Medien haben Sie sich vielleicht selbst schon gestellt, vielleicht auch in Bezug auf Ihre Kinder. Über einiges haben Sie vielleicht aber auch noch gar nicht nachgedacht.
Durch unsere veränderte Medienwelt und vor allem durch die rasante Entwicklung des Internets betreffen diese Fragen sehr viele von uns und dies in immer größerer Intensität.
Sie haben als Eltern die Hauptverantwortung für die Medienerziehung Ihrer Kinder, aber wir möchten Sie als Schule gerne dabei unterstützen.
Deswegen bemühen wir uns seit einiger Zeit darum, am Carl-Humann-Gymnasium soge-nannte neue Medien noch gezielter und systematischer in den Fokus zu nehmen. Dabei geht es nicht nur um einen Einsatz dieser Medien, etwa bei Internetrecherchen oder in Form unserer Lernplattform „Moodle“, sondern auch darum, die Nutzung neuer Medien kritisch zu reflektieren und z. B. für die genannten Fragen zu sensibilisieren und Antwortansätze zu erarbeiten.
Da für viele Kinder und Jugendliche das Internet das populärste Medium ist, steht auch in unserem Medienkonzept der Umgang mit dem Internet, wie etwa die Reflexion über die Nutzung sozialer Netzwerke, im Zentrum.

 

Wir arbeiten dabei auf zwei Ebenen

1. Angebote für Eltern
Wir bieten regelmäßig Elternabende zu medienpädagogischen Themen an, um Sie in Ihrer Medienerziehung zu unterstützen. Wir kooperieren dabei mit Experten, die Sie zum einen über bestimmte Themenbereiche (etwa Facebook, Umgang mit Smartphones, Urheberrecht, Cybermobbing, Videospiele) informieren und die zum anderen Ihre Fragen beantworten können.

2. Arbeit mit unseren Schülerinnen und Schülern
Neben einzelnen Projekten (etwa Aktionen rund um den Safer-Internet-Day legen wir Wert darauf, die Themenbereiche in unseren alltäglichen Unterricht zu integrieren, um fächervernetzend und kontinuierlich daran arbeiten zu können. Dabei bilden die Fächer Deutsch und Politik die Schwerpunkte.

 

Beispiele für die Integration des Themenfeldes „Web 2.0/ Soziale Netzwerke“ in den Fächern Politik und Deutsch

Stufen 5 und 6

Erste Schritte zum Thema Datenschutz, z. B.

  • Wie kann ich mit meinen Daten sinnvoll umgehen?
  • Profileinstellungen
  • Exemplarische Auseinandersetzung mit Datenschutz-Bestimmungen von Anbietern

 

Erste Grundfragen des Urheberrechts, z. B.

  • Welche Fotos darf ich im Netz veröffentlichen, z. B. über meinen Account?

Cybermobbing, z. B.

  • Definition
  • Handlungsoptionen (evtl. in Kooperation mit Englisch, Sport, Klassenlehrern)

Stufen 7 und 8

Datenschutz, z. B.

  • Interessen der Anbieter, z. B. Daten für Werbezwecke
  • Verbraucherschutz und Verbraucher-rechte

 

Datenschutz und Cybermobbing, z. B.

  • Wie gewährleiste ich den Datenschutz anderer?

 

In Verbindung mit dem Zeus-Projekt (Kooperation Zeitung und Schule):

Medienvergleich, z. B.

  • Diskussionsfrage: Brauchen wir in Zeiten des Internets noch Print-Formate?
  • Vergleich verschiedener journalistischer Formate zu einem aktuellen Thema (z. B. Angebot, Zielgruppe, Ziele, Sprache)

 

Neue Medien und Parteien, z. B.

  • Präsenz von Parteien in sozialen Netzwerken
  • Einfluss auf politische Entwicklungen (z. B. Arabischer Frühling, Wahlkampf in den USA, Internetzensuren)

Stufe 9

In Verbindung mit Unterrichtseinheiten zur Berufsorientierung, etwa dem Schreiben von Bewerbungen, z. B.

  • „Ich habe doch nichts zu verbergen!“ – Privatheit in Zeiten von Social Media

 

Ansprechpartnerin: Christine Wüstenberg

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