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Heinz-Josef Tillmann: In den "sixties" einer der Jüngsten

11 Dezember 2010
 Dezember 11, 2010
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Doppelter Grund zur Gratulation: Heinz-Josef Tillmann, in den 60er und 70er Jahren für den katholischen Religionsunterricht am CHG verantwortlich (und das in der Nachfolge des unvergesslichen Rudolf Nusselein…) feierte in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag und sein Goldenes Priesterjubiläum.

Der gebürtige Bochumer Tillmann studierte in Paderborn, war nach seiner Priesterweihe Kaplan an St. Bonifatius in Huttrop, wo er die Bekanntschaft von Dr. Werner Zimmermann machte, der viele Jahre den Deutsch-Unterricht am Laurentiusweg geprägt hatte, bevor er ans Studienseminar ging. Und so kam Tillmann als einer der damals jüngsten Lehrer ans CHG, wo er die späten 60er miterlebte, aber wohl weniger mit-„erlitt“ als andere, ältere Kollegen. 1971 ernannte ihn der Gründerbischof des Bistums Essen, Franz Hengsbach, zum Rundfunkbeauftragten, 1976 folgte er die Ernennung zum Direktor des Studienkollegs des Bistums in Bochum. 1987 wurde unser früherer „Reli“-Lehrer dann Pfarrer und später Stadtdechant in Duisburg. In dieser Funktion war er der erste, der in seiner Stadt einen „Islam-Beauftragten“ ernannte. Vor sechs Jahren wurde Prälat Heinz-Josef Tillmann mit der „Mercator-Ehrennadel“ der Stadt Duisburg ausgezeichnet. Seit einiger Zeit lebt er wieder in Steele, in Steinwurfweite von seiner alten Wirkungsstätte, deren Ehemalige diesem Mann der leisen Töne herzlich gratulieren.

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