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Die Direktkandidaten der Landtagswahl bei "Humann im Dialog"

21 Mai 2010

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 Mai 21, 2010
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Die zweite Veranstaltung von „Humann im Dialog“ fand am 28. April 2010 anlässlich der nordrhein-westfälischen Landtagswahl in Form einer Podiumsdiskssion mit den Direktkandidaten für den Landtag aus dem Wahlkreis Essen 2/ 66, zu dem auch Steele gehört, statt.

Zu Gast waren Sonja Wilkending (CDU), der Essener SPD-Chef Dieter Hilser MdL, Eduard Schreyer (FDP), Mehrdad Mostofizadeh (Grüne) aus dem Essener Südwahlkreis in Vertretung für Samir Fetic sowie Holger Vermeer (Die Linke).

Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalens, Dr. Jürgen Rüttgers, unterstützte diese Veranstaltung mit einem Grußwort, in dem er lobte, dass sich die Schülervertretung des Carl-Humann-Gymnasiums mit ihrer Veranstaltungsreihe aktiv in die Politik einmische. „Engagement dieser Art lässt mich hoffen, dass wieder mehr Jugendliche fragen: ‚Was wollen wir bewegen?‘ – und dass sie Lust auf Politik bekommen“, betonte der Ministerpräsident.

Schülersprecher Lutz Friedrich hob in seiner Rede den Anspruch der Initiative hervor, „eine Begegnungsstätte für unterschiedliche politische Meinungen sein“ sowie „verschiedene Denkansätze miteinander ins Gespräch bringen“ zu wollen. Zudem stellte er die Bedeutung des konstruktiven Dialogs in der Gesellschaft heraus und warnte davor, dass „Geschwätzigkeit, Dialogfeindlichkeit und Dialogverweigerung in die Sackgase führen“.

Schulleiterin Doris Mause unterstrich in ihrer Begrüßungsrede unter großem Beifall die Gefahr, die von Politikverdrossenheit und in diesem Zusammenhang insbesondere von extremistischen rechten Parteien ausginge. In der Diskussion ging es dann um Themen wie Bildung, Integration, Arbeit und Wirtschaft. Aber auch aktuelle bundespolitische Themen wie der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan wurden thematisiert.

An den vielen Fragen der teilnehmenden Schüler war deutlich zu sehen, dass es ihnen an Interesse an Politik nicht mangelt. Die Kandidaten, die sich teilweise sehr kritischen Fragen ausgesetzt sahen, gaben ausgiebig Antwort. Besonders bei dem Themenblock „Schulpolitik“ wurden dann die Unterschiede zwischen den einzelnen Parteien deutlich und deren Vertreter waren stets bemüht, in den zahlreichen Streitgesprächen auf dem Podium die besseren Argumente vorzutragen.

Alles in allem wurde das Publikum im vollbesetzten Festsaal der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung Zeuge einer spannenden, informativen und unterhaltsamen Diskussionsrunde, an deren Ende sich die Kandidaten wenigstens in einem Punkt einig waren: „Am 09. Mai wählen gehen!“

(Text: Lutz Friedrich)

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